Die Einhandflöte
Die Einhandflöte hat nur drei Löcher, trotzdem lässt sich eine ganze Oktave darauf spielen.
Die Flöte wird am unteren Ende mit Ringfinger und kleinem Finger gehalten. Zeigefinger und Mittelfinger sowie Daumen spielen auf den drei Löchern.
Die Verschiedenen Töne werden durch unterschiedlichen Luftdruck erreicht.
Schliesst man alle Löcher kann man mit verschieden starkem Luftdruck vier verschiedene Töne spielen:
Grundton
1 . Überblaston, Oktave
2. Überblaston, Quint
3. Überblaston, 2. Oktave.
Die Zwischentöne um eine Tonleiter zu spielen erreicht man mit den Spiellöchern.
Grifftabelle
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Da man nun beim Flötespielen eine Hand frei hat, kann man diese nutzen um das Flötenspiel mit einer Trommel zu begleiten.
Diese Technik ist auf vielen Bildern aus Mittelalter und Renaissance überliefert.
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Flaviol
Eine besondere Einhandflöte ist die Flaviol aus Katalonien/Spanien.
Sie hat nicht nur 3 Löcher sondern insgesamt 7 Löcher.
Dabei deckt die linke Hand mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger die drei oberen Löcher auf der Vorderseite und mit Daumen und
kleinem Finger zwei Löcher auf der Rückseite ab.Somit kann mit der Linken Hand die Töne vom E bis zum hohen D (fast 2
Oktaven) gespielt werden.
Die Rechte Hand kann zusätzlich die tiefen Töne D und C über die untern 3 Löcher spielen.
Somit sind 2 volle Oktaven auch chromatisch spielbar.
Wir bieten die Flaviol in drei Holzarten an: Bubinga, Buchsbaum oder Gingol. |
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